Gute Medizin verdient ein faires, ungekürztes Honorar.
7 freie Praxis-Leitfäden mit BGH-Aktenzeichen, Vorher-Nachher-Befundbeispielen und Ausblick auf die GOÄ-Neu.Ein direkt nutzbares Nachschlagewerk für Praxis, MVZ und Klinik: Wie Sie ärztliche Leistungen aus dem individuellen Befund heraus so begründen, dass pauschale Kürzungen privater Kostenträger ins Leere laufen – inklusive unserem Ausblick auf die GOÄ-Neu. Alle 7 Fachkapitel mit BGH-Aktenzeichen und Vorher-Nachher-Fallbeispielen stehen Ihnen kostenfrei und ohne Anmeldung offen.
Konkrete BGH-Aktenzeichen zu § 1, § 4 Abs. 2a, § 5, § 6 Abs. 2, § 10 & § 12 GOÄ.
Warum pauschale Standard-Textbausteine scheitern – und wie die Herleitung aus dem Einzelbefund gelingt.
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Die 7 Fachkapitel für Klinik, Praxis & MVZ
Jedes Kapitel enthält die maßgebliche Rechtsprechung bzw. Reformsystematik, typische Kürzungsmuster der Kostenträger und konkrete Vorher-Nachher-Herleitungen am Befund.
§ 5 GOÄ & Steigerungssätze: Warum pauschale Textbausteine gestrichen werden – und wie die individuelle Herleitung aus dem Befund gelingt
„Erhöhter Zeitaufwand und schwierige Durchführung“ wird heute von den Prüfsystemen privater Krankenversicherer regelhaft abgelehnt. Warum statisches Copy-and-Paste das Problem verschärft – und wie Sie den 2,5- bis 3,5-fachen Satz individuell aus Ihrem klinischen Befund herleiten.
- Warum identische Copy-Paste-Bausteine sofort auffallen
- Das 3-Stufen-Schema zur individuellen Befund-Herleitung
- 4 klinische Fallbeispiele (Akte → Pauschaler Baustein → Befund-Herleitung)
Das Zielleistungsprinzip (§ 4 Abs. 2a GOÄ): Eigenständige operative Schritte sauber vom Zugangsweg abgrenzen
Private Krankenversicherer streichen Nebenziffern in OP-Berichten häufig mit dem pauschalen Hinweis auf „methodisch notwendige Einzelschritte“. Wo der Bundesgerichtshof die Grenze zieht – und wie die individuelle Pathologie im OP-Bericht den Unterschied macht.
- Die 3 BGH-Kriterien zur medizinischen Eigenständigkeit
- Abgrenzung bei Neurolyse, Synovektomie & Lappenplastik
- Fallbeispiel: Wie der individuelle intraoperative Befund die Nebenziffer trägt
Schnittbilddiagnostik (MRT & CT): Mehrregionen-Befunde, Höchstwerte und den 2,5-fachen Satz individuell begründen
Zwischen Höchstwertregeln (GOÄ 5735 / 5369), dem abgesenkten 1,8-fachen Regelsatz und pauschalen „Teilkörper“-Zusammenfassungen wird radiologische Arbeit oft unter Wert erstattet. Worauf es im radiologischen Befundbericht ankommt.
- Was unter den Höchstwert 5735 fällt – und welche Serien frei bleiben
- Mehrregionen-Untersuchung vs. „Teilkörper“-Kürzung nach BGH
- Fallbeispiele: Individuelle 2,5x-Herleitung aus Sequenz- und Befunddaten
Moderne Medizin in einer Gebührenordnung von 1996: Worauf es bei der Analogabrechnung (§ 6 Abs. 2 GOÄ) wirklich ankommt
Von fokussierter Stoßwelle (fESWT) über optische Kohärenztomographie (OCT) bis zur modernen Lasertherapie: Wie Sie innovative Verfahren nach Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertig abbilden – und formale Fälligkeitsfehler nach § 12 Abs. 4 GOÄ vermeiden.
- Die dreiteilige Formvorschrift nach § 12 Abs. 4 GOÄ verstehen
- Übersicht anerkannter Analogbewertungen (ESWT, OCT, Dermatoskopie)
- Individuelle Indikationsabgrenzung gegen den „Vorsorge“-Einwand
§ 10 GOÄ (Auslagenersatz): Welche Einmalmaterialien, Punktionsnadeln und Verbände neben der Gebühr berechnungsfähig sind
Zwischen § 4 Abs. 3 GOÄ (mit der Gebühr abgegoltene Praxiskosten) und § 10 Abs. 1 GOÄ (gesondert berechnungsfähige Auslagen) verläuft eine klare Abgrenzung. Was der BGH (Az. III ZR 264/03) zu Einmalinstrumenten entschieden hat – und wie Sie Sachkosten nach § 12 Abs. 2 Nr. 5 GOÄ vollständig spezifizieren.
- Abgrenzung: § 10 Abs. 1 (Auslagen) vs. § 10 Abs. 2 (Kleinmaterial-Ausschluss)
- BGH Az. III ZR 264/03: Wann Spezialkanülen & Einmalinstrumente erstattungsfähig sind
- Formvorschriften nach § 12 Abs. 2 Nr. 5 GOÄ (Pauschalverbot & 25,56-€-Belegpflicht)
Kürzung wegen „mangelnder medizinischer Notwendigkeit“: Wie der BGH Ihre ärztliche Therapiefreiheit schützt
Wenn Kostenträger im Nachhinein behaupten, eine weiterführende Diagnostik oder Therapie sei „nicht medizinisch notwendig“ gewesen, verkennen sie oft den rechtlichen Maßstab. Warum allein Ihre ärztliche Sicht zum Behandlungszeitpunkt entscheidet.
- Die 3 Leitplanken des BGH (Ex-ante-Sicht & Kostenminimierungsverbot)
- Wie Sie Ausschlussdiagnostik schon im Befund vor Kürzungen schützen
- Fallbeispiel einer befundgestützten ärztlichen Stellungnahme
GOÄ-Neu Ausblick: Warum sich die Abrechnungslogik grundlegend ändert – und die klinische Dokumentation über Ihr künftiges Honorar entscheidet
Mit dem gemeinsamen GOÄ-Reformwerk von BÄK und PKV-Verband (vorbehaltlich der Rechtsverordnung nach § 11 BÄO) endet nach fast 30 Jahren die vertraute Systematik aus bekannten Gebührenziffern, hinterlegten Standard-Ziffernketten und der freien 1,0- bis 2,3-fachen Regelspanne. Warum künftig feste Grundbewertungen, kodierte Erschwerniszuschläge und verbindliche Zeitintervalle gelten – und weshalb eine befundbasierte Ableitung der Schlüssel für einen reibungslosen Übergang ist.
- Warum jahrzehntelang gelernte Ziffern und hinterlegte Ketten in der Praxissoftware komplett entfallen
- Einfachsatz + kodierte Erschwernis- & Zeitzuschläge statt freier 1,0x–2,3x-Regelspanne
- 3 Praxisfälle: Warum fehlende Befunddetails künftig direkt zum Honorarverlust führen
Warum pauschale Textbausteine das Problem sind – und Ihre eigene Akte die Lösung.
Starre Copy-&-Paste-Makros führen regelmäßig zu Kürzungen nach § 12 Abs. 3 GOÄ. Evira leitet individuelle Begründungen im Hintergrund direkt aus Ihrem Befund ab.Wer im hektischen Sprechstunden- oder OP-Alltag zu starren Copy-&-Paste-Makros greift, liefert den elektronischen Prüfstraßen der Versicherer genau den Ablehnungsgrund nach § 12 Abs. 3 GOÄ frei Haus. Dabei steht die fachliche Begründung längst in Ihrem eigenen Arztbrief, Sonographie- oder OP-Bericht. Dieses Kompendium zeigt Ihnen, worauf es bei der individuellen Herleitung ankommt – und wie Evira diesen Abgleich KI-gestützt im Hintergrund direkt aus Ihrer Dokumentation übernimmt.