Urologische Vorsorge & Sonographie: Abgrenzung von Ausschlussziffern
Transrektaler Ultraschall (TRUS) und Abdomenschnittstellen führen oft zu Erstattungsstreitigkeiten. So begründen Sie kombinierte Leistungen korrekt.
Vorsorgeuntersuchungen in der Urologie korrekt kombinieren.
Die Ultraschalldiagnostik von Prostata und Blase gehört zu den urologischen Kernleistungen. Leider kommt es im Nachgang oft zu Rechnungsprüfungen, da Krankenkassen Nebeneinanderberechnungen von transrektalem und transabdominalem Ultraschall bemängeln.
Die Abgrenzung: Ziffer 410 (TRUS) vs. Ziffer 420
Die transrektale Sonographie der Prostata (Ziffer 410) und die sonographische Untersuchung der Harnblase (Ziffer 420) sind anatomisch und methodisch zwei völlig eigenständige Untersuchungen. Dennoch argumentieren Versicherer oft mit unzulässigen Überschneidungen.
Die Argumentationshilfe: Beide Untersuchungen verwenden unterschiedliche Applikationswege (transrektal vs. transabdominal) und dienen der Abklärung gänzlich unterschiedlicher Krankheitsbilder. Dokumentieren Sie beide Schallwege getrennt, um Ihren Erstattungsanspruch abzusichern.
Sonographie-Abrechnungstipp
Evira gleicht Ihre sonographischen Ziffernketten automatisch mit den aktuellen Ausschlusskriterien der GOÄ ab. Werden Ziffer 410 und 420 am selben Tag abgerechnet, fügt das System selbstständig die notwendigen anatomischen Begründungen hinzu.
Urologische Sonographie prüfsicher abrechnen
Gleichen Sie Ihre urologischen Abrechnungen automatisch mit den Ausschlussziffern der GOÄ ab. Evira fügt die korrekten anatomischen Begründungen hinzu, um Kürzungen von Prostata- und Blasen-Schallsprüngen zu verhindern.
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